Generalsekretariat
für die Redemptoristische
Jugend- und Berufepastoral

Hilfe – ich glaube

Die Jugend glaubt nichts mehr. So eine weit verbreitete Meinung. Eindrucksvoll bewiesen 19 Jugendliche am ersten Februar Wochenende das Gegenteil. Aus Forchheim, vom Schönenberg und aus der Umgebung von Gars trafen wir uns in Stadl bei den Missionsschwestern. Unter der Leitung von Schwester Petra Kropf und Pater Jens Bartsch verbrachten wir ein intensives Wochenende unter dem Thema „Hilfe – ich glaube“.

In regen Diskussionsrunden und persönlichen Gesprächen tauschten wir uns über unseren eigenen Glauben aus. Oft ist es nicht einfach im Alltag seinen Glauben als junger Mensch zu leben. Deshalb war es uns wichtig in unserer Gruppe das Gefühl von Verbundenheit und Vertrautheit zu spüren. „Unsere Gespräche werden immer intensiver“, stellte Florian Langhammer fest „es hat sich eine gute Gruppe gebildet, die sich seit einem guten Jahr immer wieder trifft.“ Der Dreiundzwanzigjährige muß es wissen, denn er ist seit 2000 aktiv bei der Jugendarbeit der Münchener Provinz dabei. Trotzdem sind wir eine Gruppe, die immer offen ist für Neue. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich hier so schnell zu Hause fühle“, sagt Clarissa aus Wasseralfingen. Die siebzehnjährige ist zum ersten Mal mit dabei und verstand auf sich sofort mit den Jugendlichen aus anderen Teilen Süddeutschlands.

Glaube verbindet


Die Chemie stimmt. So verbrachten Bayern, Franken und Schwaben gemeinsame Stunden in freundschaftlicher Runde. Völkerverständigung in Süddeutschland. Dabei trugen niveauvolle Spiele wie Peng – Buhs am Abend bei. Einfach zählen. Statt fünf und durch fünf teilbar Peng. Statt sieben, durch sieben teilbar oder sieben enthalten Buhs und Richtungswechsel. Einfach! Oder war das doch nicht so einfach? Die vielen schwarzen Punkte in manchen Gesichtern geben Antwort auf diese Frage. So waren die Abend gesellig und abwechslungsreich.

Zum Abschluß unseres Wochenendes feierten wir eine Messe. Jeder und jede brachte sich ein, so dass wir spürten hier wird unser Glauben auf eine besondere Weise lebendig.

Die Gastfreundschaft der Missionsschwestern trug zur guten Stimmung einiges bei. Wir hoffen, dass wir uns bald wieder sehen und das Abenteuer des Glaubens weiter erleben. Vielleicht ja im Juli, wenn wir hoffen ein deutschsprachiges Jugendtreffen mit vielen Jugendlichen aus Deutschland Österreich und der Schweiz feiern zu dürfen.


Stefanie Wiedenhöfer